Villa Kunterbunt

Veröffentlicht auf von elenamelber@googlemail.com

Ein großes blaues Haus, das im Inneren in den verschiedensten Farben (vornehmlich knallgelb)  erstrahlt und sehr an Pipi Langstrumpfs Villa erinnert – das ist jetzt mein zu Hause für ein halbes Jahr. Und ich fühle mich unglaublich wohl.

 

Ich wohne hier im Moment mit drei anderen Deutschen und einem Kanadier und wir haben gemeinsam eine wirklich gute Zeit.

Neben Jana, der Direktorin von TUNAWEZA, die mehr Freundin als Chefin ist, wohnen hier noch Simon, ein deutscher weltwärts-Freiwilliger in der Werkstatt und Laura, eine Freiwillige in der nicht weit entfernten Montessori-Schule.

Morgen werden uns leider Christine, die jetzt für ein Jahr in der Sonderschulklasse HURUMA Voluntärin war und ihr Freund Scott, ein Kanadier, der auch in einem Waisenhaus in Buswelu gearbeitet hatte, verlassen und die Reise zurück in die Heimat antreten. Der Abschied fällt uns allen sehr schwer…

 

Mit unserer recht lustigen Truppe haben wir beispielsweise vor zwei Wochen einen Wochenend-Trip nach Musoma, einer ca. 4 Stunden entfernten Stadt unternommen, wo wir den ganzen Tag auf einer sehr paradiesischen kleinen Insel verbracht haben. Die einzigen Bewohner waren Affen, Vögel und einige wirklich große Varane, die uns einen riesigen Schreck eingejagt hatten. Aber es war einfach unglaublich schön und hat nach einer ziemlich stressigen Arbeitswoche richtig gut getan.

 

Außerdem waren wir letzte Wochenende auf der Insel Ukerewe, deren wunderschöne Natur wir mit Fahrräden erkundet haben. Spannende Sache mit einem ziemlich klapprigen Rad, ohne Bremsen, aber vielen Bergen und Geröll… Aua! ;)

 

Hier in unserer Villa Kunterbunt verbringen wir auch die meiste Zeit gemeinsam – ob beim Kochen, Kuchen backen, Spiele spielen, gemeinsam ausgehen, Filmchen schauen oder vielem mehr…

 

Mit unserem faulen Kater Purzel und der verrückten Hündin Pepo sind wir schon fast wie eine kleine Familie und ich fühle mich wirklich sehr, sehr wohl.

 

Einzige negative Sache ist vielleicht, dass die Werkstatt TUNAWEZA im Erdgeschoss des Hauses ist und ich es manchmal doch nicht so ganz schaffe Arbeit und Freizeit zu trennen – aber daran arbeite ich. Außerdem verbringe ich deshalb auch die meiste Zeit im Haus und freue mich dann doch meistens sehr, mal wieder nach draußen zu kommen und meine anderen Freunde zu treffen. Manchmal ist es hier einfach zu Deutsch! :)

 

Zur Zeit haben wir fast jeden Tag bis zu 20 Stunden Stromausfall und auch das Wasser, das direkt aus der Leitung kommt, lässt manchmal sehr lange auf sich warten – Hier heißt es also das gute, alte Holzkohle-Bügeleisen wieder auspacken und Wasser-Eimer aus dem Tank durch die Gegend schleppen…

 

So, jetzt habt ihr hoffentlich einen kleinen Eindruck, wie ich hier wohne und ich werde mein bestes tun, auch bald ein paar Fotos hoch zu laden.

 

Macht es gut und genießt den Schnee!!! (Ich bin leider wirklich nicht neidisch ;))

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Veröffentlicht in 2010-2011

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A
<br /> krassi! weiß man bzw. weißt du warum da grade solche engpässe bei der Wasser- und Stromversorgung sind?<br /> ist pepo eigentlich schon trächtig?? ;-) oder ist sie etwas "gesitteter" geworden durch euren zaun?<br /> lass es dir weiterhin so gut gehen meine Liebe!<br /> und grüß mal simon bitte ganz lieb von mir!<br /> Knuddels von mir<br /> <br /> p.s.: der schnee ist eigentlich echt ganz nice :) da ist es nicht soo dunkel draußen^^<br /> <br /> <br />
Antworten
E
<br /> <br /> Absolut keinen Plan! Regenzeit ist wohl mit dran schuld! Keine Ahung wie genau...<br /> <br /> <br /> Ähhhm...ja Pepo - wir glauben sie ist trächtig! :D Irgendeine Ahnung wie lange Hunde trächtig sind?<br /> <br /> <br /> Hab dich lieb süße!<br /> <br /> <br /> <br />